Bamherzige Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul Mutterhaus Zams

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Soziales Zentrum St. Josef

Geschichte
Seit 1898 ist das St. Josef Institut Heimat für Menschen mit Behinderung. Die Lehrer des Taubstummeninstituts in Mils, Josef Zampedri und Anton Plaseller, kauften zusammen mit dem befreundeten Arzt Dr. Franz Innerhofer das neu erbaute Armenhaus in Mils um ein Haus für "Arme und Cretine" (Chronik) zu gründen.

Von Anfang an stellten sie das Haus unter die Leitung der Barmherzigen Schwestern von Zams. Am 25. April 1898 bezogen Sr. Romualda Gasser und Sr. Dagoberta Pöhl das Haus. Am 16. Mai desselben Jahres folgen "drei Milser Arme, dann auch schwachsinnige Kinder und etwas bessere Patienten aus der Irrenanstalt in Hall" (Chronik).
Schon nach einem Jahr bot das Haus 60 Personen ein Daheim.

Ein dunkler Tag in der Geschichte des Hauses war der 10. Dezember 1940, an dem 69 Personen vom St. Josefs Institut in die nationalsozialistische Tötungsanstalt Hartheim bei Linz überstellt wurden.
Von Anfang an arbeiteten die aufgenommenen Menschen in allen Bereichen des Hauses mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten mit.
1943 begann Sr. Alfreda Weiß mit dem Aufbau der ersten Bastelstube, aus der sich die heutige Werkstätte entwickelte.
Durch die Aufgabe der Landwirtschaft im Jahr 1997 reduzierten sich die Beschäftigungsmöglichkeiten. Um der neuen Situation und dem veränderten pädagogischen Verständnis der Arbeit mit Menschen mit Behinderung gerecht zu werden, wurde 2005 das Basal-Integrative Tageszentrum errichtet.

Bereits 1910 ist in der Chronik die Schule erwähnt. Von 1938 bis 1945 konnte sie nur als "Beschäftigungsgruppe" überleben. Nach Bemühungen der LSI HR Fichtl erteilte das Unterrichtsministerium in Wien am 21. Juli 1976 der Schule das Öffentlichkeitsrecht.
2003 wurde das Haus Teil der "Sozialen Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Betriebs Gmbh". Am 27. September dieses Jahres wurde das Haus umbenannt in Soziales Zentrum St. Josef.